HÄUFIG GESTELLTE FRAGEN

Wie fallen bei POLOLO die Größen aus?

Bei den POLOLO Soft Hausschuhen haben wir Doppelgrößen, die Soft Schuhe fallen in der Regel zur kleineren Größe aus.
Bei den Mini und Maxi Schuhen verwenden wir spanische Leisten, diese fallen auch eher kleiner aus, daher bitte unsere Größenangaben beachten.
Sandalen Mini Maxi: Diese fallen eher größer in der Länge aus.

Wo werden POLOLO hergestellt?

Die POLOLO Soft, Wolli und Kiga Kollektion wird in Bayern / Franken in einem Dorf namens Oberreichenbach (bei Herzogenaurach) hergestellt. Wir haben hier unsere eigene Produktion in einer ehemaligen PUMA Halle – Herzogenaurach hast der Firmensitz von Puma und Adidas.
Die POLOLO Mini und Maxi Kollektion wird von einem Kooperationspartner in der Nähe von Alicante hergestellt. Ähnlich wie bei uns haben sich hier zwei Freunde von einigen Jahren selbstständig gemacht, um schöne hochwertige Kinderschuhe herzustellen.

Ab wann benötigt mein Kind richtige Schuhe?

Das erste Paar feste Schuhe brauchen die Kleinen erst dann, wenn sie schon richtig draußen laufen und die Füßchen dabei gegen Kälte, Schmutz und Verletzung geschützt werden müssen.
Ansonsten sollten Kinder – wenn immer es Untergrund und Klima zulassen – barfuß bzw. in weichen Lederschuhen laufen. Lauflernschuhe, die sich wie eine zweite Haut um den Fuß schmiegen, sind dabei eine prima Alternative zum gesunden Barfußlaufen. Da die POLOLO-Lederpuschen genau die Bewegungsfreiheit einräumen, welche für eine gesunde Entwicklung benötigt wird: Wie eine rutschfeste zweite Haut schmiegen sie sich wärmend und schützend um die kleinen Kinderfüße. Unsere SOFT-POLOLOs können zu jeder Zeit getragen werden, bei gutem, trockenen Wetter sogar draußen auf weichen Untergründen.

Was sollte ich beim Schuhkauf beachten?

Das Design ist natürlich wichtig aber sollte nicht das Hauptkriterium bei der Auswahl sein: Schuhe müssen vor allem richtig passen – sie dürfen weder zu klein noch zu groß sein, um schädliche Auswirkungen auf die Entwicklung der Fußform und den Bewegungsablauf zu vermeiden! Da die Kleinen noch nicht über ein ausgeprägtes Schmerzempfinden verfügen, kann ein Kind zu enge Passform zumeist nicht selbst erkennen.
Das Wachstum der Füßchen sollte daher regelmäßig, je nach Wachstumsphase alle zwei bis sechs Monate, überprüft werden: Da auch kleine Fußgrößen Tagesschwankungen unterliegen, sollte die Vermessung möglichst am Nachmittag stattfinden. Dazu könnt Ihr die nackten Füßchen auf einen Karton stellen (wenn das Kind schon stehen kann) und mit einem senkrecht zur Pape gehaltenen Stift den Umriss nachzeichnen – dann sollte zum längsten aller Zehen noch etwa ein guter Zentimeter (12mm) dazugegeben und die Schablone ausgeschnitten werden. Lässt sich diese dann in den ausgewählten Schuh leicht, bündig und ohne Verformung einlegen, kann er in die engere Wahl kommen. Alternativ könnt Ihr bei einigen Kinderschuhen – wie auch bei POLOLO- die Innensohlen der Schuhe herausnehmen und durch Anlegen an die Füße einen direkten Größenvergleich vornehmen. Das ist natürlich das Beste. Denn auch beim Tragen kann man so immer gut prüfen, wo der Zehabdruck auf der Sohle ist. Sollte der Zeh schon ganz weit vorne sein, ist Dein Kind wieder gewachsen und braucht die nächste Größe.

Die offiziellen Größenangeben und das Auswählen mit der Schablone bzw. Sohle können ein Anprobieren durch das Kind aber nicht ersetzen, zumal die individuelle Form der Füße in allen Richtungen zu prüfen ist. Mit der Daumenprobe kann dann, möglichst am stehenden Kind, geprüft werden, ob der Schuh von der Länge her passt: Der Daumen muss zwischen den längsten Zeh (nicht immer der große Zeh) und die Schuhspitze passen – achtet aber unbedingt darauf, dass Kinder beim Ausüben von Druck auf ihre Zehen diese reflexartig zusammenziehen können und Euch der Schuh dann größer erscheinen könnte als er wirklich ist: Daher solltet Ihr dabei eine Hand quer über den Schuh legen und so die Zehen fixieren!

Wie sollten die Sohlen von Lauflernschuhen sein?

Die Sohlen der ausgewählten Schuhe sollten weich, leicht und biegsam sein, um möglichst wenig Auswirkung auf die natürliche Entwicklung der Füße zu haben. Achtet auf eine rutschfeste Sohlenbeschaffenheit und eine runde Gestaltung, welche Straucheln und Stolpern zu vermeiden hilft! Die Materialien sollten schadstofffrei, atmungsaktiv und unbeschichtet sein.

Wie entwickeln sich Kinderfüße?

Kinderfüße sind keine verkleinerten Erwachsenenfüße, denn sie sind sehr weich und leicht verformbar. Sie müssen sich erst noch ungestört ausformen, regelmäßig trainiert werden und benötigen viel Zeit um vollständig auszureifen –  durchaus bis in das frühe Erwachsenenalter. Das Fußskelett der Babys besteht noch zum großen Teil aus Knorpelgewebe, welches erst allmählich durch Knochen ersetzt wird.

Nach der Geburt wachsen die Füßchen in kurzen schubartigen Intervallen, bis dann im Kleinkindalter bereits die Hälfte der endgültigen Fußlänge erreicht wird. Der Babyfuß ist ein sich ständig fortentwickelndes System aus Knorpeln/Knochen, Bändern, Muskeln sowie diversen Gelenken und Sehnen, die zusammen die Beweglichkeit des Fußes sichern. Er wächst viel schneller als die übrigen Körperteile – das Wachstum liegt bei den Kleinen noch bei bis zu zwei Zentimetern jährlich, was drei Schuhgrößen entsprechen kann. Vom fünften Lebensjahr bis zur Pubertät wachsen die Füße jährlich noch um durchschnittlich einen Zentimeter.

Wo kann ich POLOLOs kaufen?

POLOLO-Schuhe sind bei über 800 Fachhändlern (Fachgeschäfte, Kataloge, Versender etc.) in Europa, Asien, Amerika und Australien erhältlich – einen guten Überblick über die Ladengeschäfte erhaltet Ihr auf der POLOLO-Weltkarte. Partner-Webshops, die POLOLOs führen, findet Ihr hier (-> Link), Ihr könnt auch über den POLOLO-Webshop bestellen.

Ich möchte gerne über Lagerverkäufe und Pop-Up Stores unterrichtet werden!

Wer gerne über die i.d.R. zwei- bis dreimal jährlich stattfindenden Lagerverkäufe in Oberreichenbach und über unsere Pop-Up Stores informiert werden möchte, sendet uns am besten eine E-Mail.

Sind die Schuhe auch für Allergiker geeignet?

Im Jahr 2012 wurden alle unsere Leder-Modelle von der Europäischen Stiftung für Allergikerforschung erstmalig mit dem ECARF-Siegel für allergikerfreundliche Produkte ausgezeichnet: Unseren POLOLOs wird regelmäßig eine besondere Hautverträglichkeit bescheinigt, denn als Material werden grundsätzlich weiche, pflanzlich gegerbte, chromfreie Nappaleder verwendet.

Unter dem Motto „Lebensqualität trotz Allergie“ zeichnet ECARF Alltagsprodukte aus, welche das Leben von Allergikern nachweislich erleichtern und verbessern. Grundlage sind nach aktuellen Forschungsergebnissen entwickelte Qualitätskriterien.

Was ist nachhaltiges Leder?

Zur Gerbung der von uns verwendeten Leder kommen ausschließlich pflanzliche Gerbstoffe aus erntbaren Teilen nachwachsender Gewächse zum Einsatz. 80 Prozent davon verbleiben dabei im Leder, die restlichen Gerbstoffe werden vollständig biologisch abgebaut.
Aus Verantwortung für kommende Generationen und als aktives Mitglied des Internationalen Verbands für Naturtextilien (IVN) verfolgt POLOLO konsequent die strengen ökologischen Richtlinien des IVN-Zertifikats „Naturleder“.
Im Sommer 2016 kamen unsere Mokassins auf den Markt, die vom Biokreis e.V., einem Zusammenschluss von Landwirten und Verarbeitern, zertifiziert worden sind. Dieser Verein setzt sich für konsequent ökologischen, regionalen Landbau und das Wohl der Tiere ein – für die sogenannte kontrollierte biologische Tierhaltung (kbT) in Deutschland. Grundlage der Zertifizierung ist das „IVN Naturleder“-Siegel. Zusätzlich zertifiziert wird auch schon die Rohhaut – die daraus hergestellten Leder unterliegen einer konsequenten Rückverfolgbarkeit und benötigen aufgrund kurzer Transportwege keine gesundheitsschädlichen Konservierungsstoffe. Eine Beschichtung ist nicht erlaubt: Diese Leder weisen bewusst deutliche Naturmerkmale, z.B. Narben von Insektenstichen, auf.
Das Leder ausgedienter POLOLOs ist übrigens kompostierbar, um den ökologischen Stoffkreislauf zu schließen und Müll zu vermeiden.

Was ist pflanzliche Gerbung?

Es gilt als erwiesen, dass die Gerbung mit pflanzlichen Stoffen bereits im 4. Jahrtausend v. Chr. im alten Ägypten bekannt war. Die vegetabile Gerbung war über viele Generationen die übliche Herstellungsweise für Leder – heute werden nur noch um die zehn Prozent aller Leder pflanzlich gegerbt. Dafür werden als Wirkstoff die in Pflanzen enthaltenden Tannine, welche eigentlich der Abwehr von tierischen Fressfeinden dienen, genutzt. Weltweit kommen etwa 300 verschiedene Pflanzenarten für die Gerbstoffgewinnung in Frage.
Die von POLOLO verwendeten Leder werden mit Teilen der Valoneaeiche sowie Auszügen der Tarafrucht gegerbt. Pflanzlich gegerbte Leder sind sehr hautverträglich, unbeschichtete Leder zudem besonders atmungsaktiv.

Weitere Fragen?

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