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Das POLOLO-Kalenderblatt: Tag der Fische am 22. August

75 Prozent der europäischen Fischbestände gelten als bedroht

[Berlin, den 22. August 2017] Auch der „Tag der Fische“ ist im Grunde ein „Nachdenktag“ – er wurde 2007 mit dem Ziel initiiert, auf bedrohte Fischarten und die Notwendigkeit ihres Schutzes aufmerksam zu machen. Tierschutzorganisationen nutzen ihn als Aktionstag, um über die Bedrohung des Bestandes einiger Speisefische aufzuklären und generell über die wunderbare, heute in Teilen stark gefährdete Welt dieser vielfältigen Meeresbewohner zu informieren.

Wachsende Nachfrage nach Speisefischen belastet die Meere

Experten schätzen, dass jährlich rund 100 Millionen Tonnen Fisch allein aus den Meeren geholt werden – doch reicht diese Menge nicht mehr aus, um der weltweiten Nachfrage zu entsprechen. Daher werden bereits etwa 55 Millionen Tonnen Fisch zusätzlich in „Aqua-Farmen“ gezüchtet.
75 Prozent der europäischen Fischbestände gelten gegenwärtig als bedroht. Dem gegenüber steht laut Statistiken der Europäischen Kommission der offensichtliche Trend, dass Fisch als vermeintlich gesundes Lebensmittel immer mehr nachgefragt wird.

„Aqua-Farmen“ sollen Abhilfe schaffen

Zwischen den in der Europäischen Union (EU) verzehrten Mengen an Fisch und Meeresfrüchten und den von der Fischindustrie bereitgestellten Mengen aus natürlichen Fanggründen baut sich zunehmend ein Ungleichgewicht auf.
Diesem kann bis zu einem gewissen Grad durch die Zucht von Meerestieren in Aquakulturanlagen begegnet werden – schon heute soll in der EU ein Viertel der Fische und Meeresfrüchte aus „Aqua-Farmen“ stammen. Die Aquakultur gilt weltweit als der am schnellsten wachsende Bereich der Lebensmittelproduktion.

Verbraucher tragen Verantwortung für die Nachhaltigkeit

Dabei ist es im Sinne der Nachhaltigkeit wie auch der Qualität wichtig, ganz besonders strenge Umwelt-, Tier- und Verbraucherschutznormen einzuhalten. Die EU möchte zudem Fischern Anreize bieten, damit sie auf nachhaltige Methoden umsteigen, bzw. bisher vor allem vom Fischfang lebende Küstenregionen anregen, ihre Wirtschaftstätigkeiten zu diversifizieren.
Auch Du als Verbraucher kannst etwas tun: Nämlich beim Kauf u.a. auf die Fischart, das Fanggebiet und die Fangmethode achten – sowie auf Qualitätssiegel, wie z.B. das  „MSC“-Logo (Marine Stewardship Council) für Wildfische aus zertifizierter nachhaltiger Fischerei oder das „ASC“-Siegel (Aquaculture Stewardship Council) für nachhaltig produzierte Zuchtfische aus Aquakulturanlagen.

Auswirkungen auf die gesamte Maritime Tierwelt

Wir Konsumenten haben es sehr wohl mit in der Hand, durch unsere Kaufentscheidung einen entscheidenden Einfluss auf den Schutz bedrohter Fischarten zu nehmen – in diesem Sinne ist rund ums Jahr „Tag der Fische und Seetiere“!
Um sich an der Vielfalt der Tierwelt an und in Gewässern zu erfreuen, könntest Du an diesem Tag mal wieder ein Aquarium besuchen – z.B. das Aquarium Berlin, welches schon seit 1913 besteht. Es gilt heute als eine der artenreichsten Einrichtungen dieser Art weltweit.
Uns von POLOLO ist die Erhaltung der Tierwelt in den Gewässern der Erde ein wichtiges Anliegen: Daher haben wir in unsere Lauflern- und Hausschuhkollektion einige Wassertiere und Meeresbewohner aufgenommen.

POLOLO setzt auf Tierschutz

Unser „Wal Moby“ z.B. wurde 2011 von Greenpeace ausgezeichnet, da POLOLO „besonders ökologisch und sozial verträglich produziert“ – den Walen, die ja, obwohl von fischähnlicher Statur, die größten heute existierenden Säugetiere sind, ist übrigens ein eigener „Nachdenk“-Tag gewidmet: Die Pacific Whale Foundation organisiert diesen alljährlich am Samstag vor dem US-amerikanischen „Presidents Day“ (Mitte Februar).
Ferner sind in unserer Hausschuhkollektion u.a. der POLOLO-Hai „Sharky“, die Schildkröte „Emma“ (den Schildkröten ist der „Welt-Schildkröten-Tag“ am 23. Mai gewidmet) sowie der „Piranha“ zu finden.
POLOLO hat aber auch den „Fisch“ aufgenommen, um schon die Kleinen auf die Schönheit und auch Verletzlichkeit dieser für uns Menschen seit Jahrtausenden so wichtigen Lebenswelt in den Gewässern aufmerksam zu machen – und die Älteren aufzurufen, durch ihr Verhalten gegenüber der Umwelt und beim Konsum mit zur Erhaltung der Fische sowie anderer Wassertiere beizutragen.

 

Sonstige besondere Ereignisse am 22. August (Auswahl):

  • Ein Goldfund nordöstlich von Melbourne verursacht 1851 einen Goldrausch in Australien.
  • Paul Nipkow, der Erfinder der Scheibe zur Bildzerlegung und damit ein Wegbereiter des Fernsehens, wird 1860 geboren.
  • 1864 unterzeichnen zwölf Staaten die 1. Genfer Konvention als Grundlage des Völkerrechts.
  • In Deutschland 1950 wird das Technische Hilfswerk (THW) gegründet.
  • 1976 erfolgt die Rückkehr der auf dem Mond gelandeten sowjetischen Raumsonde „Luna 24“.
  • Katholische Christen begehen den Namenstag der Heiligen Regina (Lateinisch: Königin).

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Fische, Kalender, Pololo, Tag, Welt, 22. August

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